EPA-Zahnarzt Studie

Studie: Zahnarztpraxen profitieren von Qualitätsmanagement

Göttingen, 26. Mai 2014, Zahnarztpraxen, die mit dem Qualitätsmanagementsystem EPA (Europäisches Praxisassessment) arbeiten, weisen ein messbar höheres Qualitätsniveau auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Vergleichsstudie, die bei BMC Oral Health veröffentlicht wurde.

 

Für die Studie wurden zwei Gruppen von Zahnarztpraxen gegenübergestellt. Zum einen 45 Praxen, die EPA bereits durchlaufen hatten und zum anderen 56 Praxen, die am Beginn der EPA-Einführung standen.

 

Laut den Autoren der Studie wurden insbesondere im Personalmanagement deutliche Unterschiede festgestellt. Die EPA-erfahrenen Praxen waren in diesem Bereich um 17,3 Prozent besser als die Einsteiger-Praxen. Im Beschwerdemanagement schnitten die EPA-Praxen sogar um 25,7 Prozent besser ab. Aber auch bei dem patientenrelevanten Punkt „Vorbereitungen auf Notfallsituationen" lagen die EPA-Praxen um 14,6 Prozent vor der Kontrollgruppe.

 

Bei EPA wird mit Hilfe von Befragungen und einer Praxisbegehung durch einen EPA-Berater (Visitor) der Qualitätsstand einer Arztpraxis  systematisch erfasst und 281 Qualitätsindikatoren zugeordnet. Wird ein Indikator zu 100 Prozent erfüllt, gilt das jeweilige Qualitätsziel als vollständig erreicht.

 

Die englischsprachige Studie „Effectiveness of a quality management program in dental care practices" finden Sie unter:

http://www.biomedcentral.com/1472-6831/14/41

 

Vollständiger Artikel 2014-05-26 EPA-Zahnarzt_Studie.pdf

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